Finanzierungsmöglichkeiten von Lehrgängen oder Modulen für Nachqualifizieurng

Als Fördermöglichkeiten durch die Agentur für Arbeit sind folgende Möglichkeiten zu nennen:

WeGebAU

(Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer in Unternehmen)

Diese Programme sind an Laufzeiten gebunden! Bitte informieren Sie sich über die Aktualität der Fördermöglichkeiten beim jeweiligen Arbeitgeberservice Ihrer regionalen Agentur vor Ort.

Im Fokus dieses Programms stehen Beschäftigte, die gering qualifiziert sind oder das 45. Lebensjahr vollendet haben.

  • Die anfallenden Lehrgangskosten können dem Arbeitnehmer erstattet werden. Zu notwendigen übrigen Weiterbildungskosten wie z. B. Fahrtkosten können Zuschüsse gewährt werden. Für die Förderung erhält der Arbeitnehmer einen Bildungsgutschein, mit dem er unter den zugelassenen Weiterbildungsangeboten wählen kann.

Unter folgenden Voraussetzungen kann dem Arbeitgeber ein Arbeitsentgeltzuschuss gewährt werden:

  • Die Weiterbildung findet während der betriebsüblichen Arbeitszeiten statt.
  • Die letzte öffentlich geförderte Weiterbildung und der Erwerb des letzten Berufsabschlusses des Arbeitnehmers liegen mindestens 4 Jahre zurück
  • Der Arbeitnehmer wird für die Teilnahme an der Weiterbildung von der Arbeit freigestellt und hat weiterhin Anspruch auf Arbeitsentgelt.
  • Die Weiterbildung erhöht die Kompetenz des Mitarbeiters für den allgemeinen Arbeitsmarkt.
  • Bei innerbetrieblichen Weiterbildungen werden bis zu 50%, bei außerbetrieblichen Weiterbildungen bis zu 100% erstattet.
  • Bildungsträger und Maßnahme sind für die Weiterbildungsförderung durch eine entsprechende fachkundige Stelle zugelassen.

IFLAS

(Initiative zur Flankierung des Strukturwandels)

Ziel von IFLAS ist es insbesonders, gering qualifizierten Arbeitslosen den Erwerb anerkannter Berufsabschlüsse oder Teilqualifikationen zu ermöglichen.

  • Diese Initiative wendet sich an Arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitnehmer, die nicht über einen Berufsabschluss verfügen oder deren Berufsabschluss nicht mehr verwertbar ist (z. B. weil die Betroffenen jahrelang ausbildungsfremd gearbeitet haben).
  • So fördert die Arbeitsagentur vorrangig Qualifizierungsmaßnahmen, die mit einem Abschluss in einem anerkannten Berufsbild enden; wie z.B. Umschulungen, vorrangig im Betrieb.
  • Dabei schließt das Bildungsangebot auch zertifizierte Teilqualifikationen ein, die sich auf geregelte Berufsbilder beziehen und anschlussfähig bzw. anrechenbar sind sowie Vorbereitungskurse auf die Externenprüfung .
  • Förderfähig sind vorrangig Qualifizierungen für Berufsfelder, für die zum Zeitpunkt des voraussichtlichen Ausbildungsendes ein regionaler Bedarf zu erwarten ist.