Pressespiegel

Hier finden Sie in der Presse erschienene Berichte und Pressemitteilungen zum Thema FREI.

  

  • DeutscheHandwerksZeitung, 29.06.2012

Ausschuss hinter schwedischen Gardinen

Berufsbildungsausschuss tagte in der Justizvollzugsanstalt Nürnberg

„Na, ob die uns hier wieder rauslassen“, scherzte Christian Kaiser, Abteilungsleiter Berufsbildungs- und Prüfungswesen der Handwerkskammer für Mittelfranken, während der Tagung des Berufsbildungsausschusses.

Der Veranstaltungsort in der Justizvollzugsanstalt Nürnberg war bewusst gewählt, denn im Rahmen der Sitzung referierten Martina Schuster, Leiterin des Projektes NQ RuN bei der Handwerkskammer für Mittelfranken, und ihre Kollegin Birgit Reitberger, Leiterin des Projektes FREI beim bfz (Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft), über Nachqualifizierung für An- und Ungelernte – und eben auch für Häftlinge. Unterstützt werden beide Projekte durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „PerspektiveBerufsabschluss“. Im Nürnberger Gefängnis hatte man daher nicht nur einen Seminarraum, sondern auch eine Führung gebucht. Bevor sich die massiven Eisentore in der mit Stacheldraht bewehrten Mauer jedoch öffneten, mussten erst Handys und Autoschlüssel abgegeben werden. Anstaltslehrer Manfred Litark, der neben dem Unterricht auch für die berufliche Qualifizierung zuständig ist, erklärte auch warum: „Sollte es zum Gau, einer Geiselnahme, kommen, darf der Häftling weder Kommunikations- noch Bewegungsmöglichkeiten haben.“ Stefan Schilfarth, Leiter des Werksdienstes, konnte jedoch beruhigen: „Die meisten unserer Gefangenen im Regelvollzug verbüßen nur Haftstrafen bis maximal zwei Jahre. Die Hauptdelikte sind Körperverletzung, Diebstahl, Betrug oder Verkehrsdelikte.“ ……

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Anmerkung der Webredaktion: Der Anstaltslehrer heißt nicht wie im Artikel angegeben Manfred Litark, sondern Litak.

Artikel veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Handwerkskammer für Mittelfranken.

 

  • Pressemitteilung, Januar 2012

Erfogreicher Lehrgangsabschluss

Ein Pilotprojekt in der JVA Landsberg
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert aus Bundesmitteln und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds das Programm „Perspektive Berufsabschluss – Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung“ im Rahmen der Initiative „Aufstieg durch Bildung“ zur strukturellen Weiterentwicklung und Verbesserung der beruflichen Integrationsförderung.
Im Rahmen dieser Projektausschreibung haben die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) auf Anregung des Bayerischen Justizministeriums das Modellprojekt „FREI“ (Fachkräfte durch Reintegration ehemaliger Inhaftierter) u.a. für die Region und Justizvollzugsanstalt Landsberg entwickelt, um mit beizutragen, abschlussorientierte Nachqualifizierung nachhaltig für die Zielgruppe der Strafgefangenen verankern zu können. ......

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  • Kreisbote Landsberg, 18.11.2011

Fit für den Arbeitsmarkt

Von MINKA RUILE,

Landsberg – Mit der Verteilung der Abschlusszeugnisse endete vergangene Woche für 19 Häftlinge mit Migrationshintergrund die  Teilnahme an einem dreimonatigen „Berufsbezogenen Sprachkurs“. Das bayernweit einzige Pilotprojekt entstammt einer Kooperation der Justizvollzugsanstalt (JVA) Landsberg mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) in Weilheim.

Ausgesprochen gelöste Atmosphäre herrschte vor wenigen Tagen in der JVA am „Tatort Klassenzimmer“. Dort hatten sich Initiatoren, Organisatoren und Teilnehmer des Pilotprojekts „Berufsbezogener Sprachkurs“ zur feierlichen Zeugnisübergabe an die erfolgreichen Absolventen eingefunden. Nach knapp einjährigem organisatorischem Vorlauf war der Lehrgang im August mit den 20 Teilnehmern gestartet. ......

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Artikel veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten Landsberg.